Wir orientieren unser tägliches Handeln an den Grundsätzen und Leitlinien des Barmherzigen Brüder Trier e.V. und lassen uns von folgenden Gedanken leiten:
Fürsorge als Ausdruck christlicher Nächstenliebe
Unser Ziel ist die Heilung der uns anvertrauten kranken Menschen und ihre intensive Begleitung in allen Phasen der Krankheit. Grundlage hierfür ist eine naturwissenschaftlich orientierte Medizin. Zugleich sind wir bestrebt, im täglichen Umgang bewusst einem ganzheitlichen christlichen Menschenbild Rechnung zu tragen: Die Fürsorge für den Kranken und seine Angehörigen als gelebter Ausdruck christlicher Nächstenliebe. Auf dieser Basis gründet unser tägliches Handeln und Schaffen.
Mitarbeiter als Dienstgemeinschaft
Dies gilt auch in der fördernden Sorge für unsere mehr als 1400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben vielfältigen Angeboten zur Aus- und Fortbildung entwickeln wir in regelmäßigen Mitarbeiter- und Zielvereinbarungsgesprächen gemeinsam berufliche Perspektiven und bieten individuelle Aufstiegs- und Qualifizierungsmöglichkeiten an. Wir fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch variable Arbeitszeitmodelle. Eine Kita befindet sich auf dem Klinikgelände. Gemeinsam bemühen wir uns als Dienstgemeinschaft, durch besondere medizinische Leistungen, den Einsatz moderner medizin-technischer Geräte, eine am Patienten orientierte Pflege und menschliche Zuwendung die Anerkennung und Wertschätzung unserer Patienten zu erhalten und zu vertiefen.
Medizinische Kompetenz
Unser medizinisches Leistungsspektrum orientieren wir permanent am wissenschaftlichen Fortschritt und bauen unsere Angebote entsprechend aus. So können wir in allen 12 Kliniken und Instituten des Hauses ein umfassendes Leistungsspektrum anbieten. Zugleich treiben wir aktiv die Entwicklung zu einer interdisziplinären Vernetzung voran. In den vergangenen Jahren haben wir fächerübergreifende Zentren zur optimierten Behandlung von tumorkranken Patienten eingerichtet: das Darmzentrum, Brustzentrum und Prostatazentrum sind von der Deutschen krebsgesellschaft zertifiziert, das Regionale Centrum für Tumorerkrankungen ist im Aufbau. Bei diesen Zentren arbeiten nicht nur die einzelnen Abteilungen innerhalb des Hauses zusammen. Ein kontinuierlicher medizinischer Austausch etwa in gemeinsamen wöchentlichen Tumorkonferenzen besteht mit den Universitätskliniken in Heidelberg und Würzburg.
Als Lehrkrankenhaus der Universität Würzburg halten wir engen Kontakt zur universitären Hochleistungsmedizin. Verschiedene Abteilungen unseres Hauses beteiligen sich an klinischen Studien, um die wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet zu unterstützen und unseren Patienten frühzeitig neue oder verbesserte Medikamente bzw. Behandlungsmethoden anbieten zu können. Zugleich bilden wir Medizinerinnen und Mediziner in ihrem letzten Studienabschnitt aus.
Messbare Qualität schafft Transparenz
Wir stellen uns mit unseren Leistungen den in Deutschland etablierten Verfahren, die die Qualität eines Krankenhauses durch unabhängige Kontrollinstanzen messen. Die Pathologie und die zentrale Sterilgutversorgung (ZSVA) sind ISO-zertifiziert. Brustzentrum, Darm- und Prostatazentrum haben neben der ISO-Norm auch die hohen Qualitätsanforderungen von OnkoZert, der Prüfinstanz der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllt. Wir beteiligen uns an weiteren Studien zum Benchmarking mit anderen Häusern, um die Qualität der erbrachten Leistungen für alle sichtbar zu dokumentieren. Denn Transparenz nach Innen wie nach Außen ist uns zentral wichtig.
Das Gebot der Wirtschaftlichkeit
Als Krankenhaus in christlicher Trägerschaft stellen wir uns dem Gebot der Wirtschaftlichkeit: Wir gehen mit den finanziellen Mitteln, die uns die Solidargemeinschaft zur Verfügung stellt, sorgsam um und sehen uns als Arbeitgeber für viele Menschen in der Verantwortung, solide und zukunftsorientiert zu wirtschaften. Erzielte Gewinne fließen ausnahmslos ins Haus zurück und werden in solche Abteilungen investiert, die von den Krankenkassen nicht oder nur unzureichend finanziert werden etwa in die Palliativbetreuung von Schwerstkranken.
Die Entwicklungsmöglichkeiten in allen Bereichen des Hauses haben wird in einer Gesamtstrategie zusammengeführt und dokumentiert. Diese so genannte „Balanced Scorecard“ (BSC) legt für die Aufgabenfelder christlicher Auftrag, Patienten, Mitarbeiter, Prozesse und Finanzen Messwerte fest und formuliert konkrete Ziele, die wir in einer bestimmten Zeit erreichen möchten. Wir dokumentieren damit auch, dass sich unser Haus in einem ständigen Optimierungsprozess zum Wohl unserer Patienten und Mitarbeiter befindet, eingebettet in unser Verständnis des Evangeliums.