Caritas baut Strahlenklinik

Das Caritas-Krankenhaus investiert weiter in den Ausbau seines medizinischen Leistungsangebots: Mit dem symbolischen Spatenstich begann der Neubau einer Strahlenklinik auf dem Krankenhausgelände. „Der Neubau einer Strahlenklinik ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, um das medizinische Spektrum des Hauses zu erweitern und so den Patienten eine hochwertige medizinische Versorgung wohnortnah anbieten zu können“; erläutert der Kaufmännische Direktor Thomas Weber das Projekt.
 
Komplette Tumorbehandlung unter dem Dach des Caritas-Krankenhauses
Hintergrund ist der Aufbau eines Regionalen Centrums für Tumorerkrankungen (RCT) am Caritas-Krankenhaus. „Die Zahl der Krebserkrankungen steigt leider weiter an. Daher wollen wir den Patienten hier in der Region eine umfassende Diagnostik und Therapie auf hohem Niveau sichern“, erläutert Weber. „Mit den drei Krebszentren – Darmzentrum, Brustzentrum und Prostatazentrum – haben wir dafür in den vergangenen Jahren eine hervorragende Basis geschaffen.“ So wurden alle drei Zentren im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft geprüft und für ihre Behandlungsqualität mit einem Zertifikat ausgezeichnet. „Mit einer eigenen Strahlenklinik runden wir unser Therapieangebot nun ab und können den krebskranken Menschen in der Region künftig die komplette Versorgung unter dem Dach des Caritas-Krankenhauses anbieten.“

Fertigstellung Mitte 2011
Die Strahlenklinik mit Bunker und Linearbeschleuniger wird teilweise in das ansteigende Gelände hineingebaut und das Dach begrünt werden, so dass sich der Neubau harmonisch in die Umgebung einfügen wird. Die Nutzfläche des einstöckigen Gebäudes beträgt insgesamt rund 430 m2. Mitte 2011 soll die Strahlenklinik dann ihren Betrieb aufnehmen. Die Baukosten für das Projekt betragen nach Auskunft von Thomas Weber ca. 2, 2 Millionen Euro, die aus Eigenmitteln finanziert werden. Hinzu kommen weitere Investitionen der Strahlenmediziner.

MVZ Onkologie Ostalb als externer Partner
Betreiber der Strahlenklinik werde nicht das Caritas-Krankenhaus selbst sein. „Als externen Partner haben wir das MVZ Onkologie Ostalb mit den Strahlenmedizinern Drs. Röddiger/Kurek/Bleier gewonnen, die bereits erfolgreich die Strahlentherapie am Ostalb-Klinikum in Aalen sowie in Winnenden betreiben“, erläutert der Kaufmännische Direktor. Man habe einen langfristigen Mietvertrag  abgeschlossen. „Diese Kooperation ist für beide Partner sinnvoll und zukunftsweisend“, so Weber.

Oberbürgermeister Dr. Barth lobt Investitionsbereitschaft
Bad Mergentheims Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth, hob in seinem Grußwort zum Spatenstich die Bedeutung des Caritas-Krankenhauses für die Stadt und die Region hervor. „Wir freuen uns, dass die Verantwortlichen mit ihren Investitionen die Gesundheitsstadt Bad Mergentheim auch für die Zukunft stärken“, erklärte er. „Riesenkompliment und Danke an das Direktorium und alle 1400 Mitarbeiter.“ Eine Kurstadt mit einer solchen Vielfalt an Kurkliniken und zugleich einem Akutkrankenhaus, das eine Vollversorgung anbiete, werde anderswo nicht geboten, hob der Oberbürgermeister hervor. 

Spatenstich Strahlentherapie
Symbolischer Spatenstich: (vorne) Die stellvertretende Hausoberin des Caritas, Schwester Maria Regina Zohner, Strahlenmedizinerin Dr. Sandra Röddiger. Hinten von links: Strahlenmediziner Dr. Ralf Kurek, Oberbürgermeister Dr. Lothar Barth, Pflegedirektor Volker Sauer, Michael Boller von Bollerbau, der Käufmännische Direktor Thomas Weber, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Christoph Eingartner und der Architekt Thomas Sonnentag.