Darmkrebs – Was ist das?

Darmkrebs ist bei Männern und Frauen mit jährlich fast 70.000 Neuerkrankungen die zweithäufigste unter den Krebserkrankungen. Durch moderne Operations- und Therapiemethoden ist es möglich, einen großen Teil der Patienten erfolgreich zu behandeln. Dabei spielt eine frühzeitige Diagnose eine wichtige Rolle, denn je früher ein Darmkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Meist entsteht er unbemerkt durch gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren. Die "Entartung" dieser sogenannten Polypen kann zu bösartigen Karzinomen des Dickdarms (Kolonkarzinom) oder des Mastdarms (Rektumkarzinom) führen.
An dieser Tumorform erkranken Männer durchschnittlich im Alter von 69 Jahren, Frauen ab 75 Jahren.

Die häufigsten Warnzeichen sind:
  • Veränderung der Stuhlgewohnheiten - Durchfall, Verstopfung oder beides im Wechsel
  • Blut im Stuhl - schwarzgefärbter Stuhl oder Blutauflagen
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Blässe und allgemeine Schwäche
  • unbeabsichtigter Gewichtsverlust
Diese Symptome können ihre Ursache auch in anderen Krankheitsbildern haben, sind für das Darmkrebsrisiko aber ein ernstzunehmendes Warnsignal und sollten unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden.

Risikofaktoren
Der Grund warum einige Menschen an Darmkrebs erkranken ist weitestgehend ungeklärt, jedoch gibt es Faktoren, die das Entstehen begünstigen.
  • hoher Alkohol- und Zigarettenkonsum
  • einseitige, ballaststoffarme und fleischreiche Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen - Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn
  • erbliche Vorbelastung - familiäre Häufigkeit 
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Pressemitteilung zur Zertifikaterteilung durch die Deutsche Krebsgesellschaft
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