Unsere Abteilung gliedert sich in die zwei Bereiche Allgemein- und Viszeralchirurgie (die Eingeweide betreffend) sowie Gefäßchirurgie.
Behandlungsschwerpunkte der Allgemein- und Viszeralchirurgie sind gutartige und bösartige Erkrankungen im Bauchraum, an Darm, Magen, Leber und Bauchspeicheldrüse sowie der Schilddrüse.
Ein großer Teil der Operationen kann minimal-invasiv, d. h. mittels Optik über "Knopflöcher" ohne großen Schnitt durchgeführt werden, z. B. die Entfernung der Gallenblase, des "Blinddarms", von Teilen des Dickdarms. Auch Brüche jedweder Art (Leisten-, Narben- oder Zwerchfellbrüche) werden offen oder mittels Schlüssellochtechnik saniert.
Die zahlreichen Schilddrüsenoperationen sind durch die elektrophysiologische Überwachung des Stimmnervs (Neuromonitoring) während der Operation besonders sicher. Nach der Operation werden die Patienten in modernsten Einheiten (Aufwachraum, Überwachungsstation (IMC) oder Intensivstation) überwacht.
Das gefäßchirurgische Spektrum umfasst die Chirurgie der Aorta (mit Ausnahme der thorakalen Anteile), der Hals- und Beinschlagadern, die bei Gefäßverschlüssen oder -verengungen (Schaufensterkrankheit, Schlaganfall) und Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) erforderlich ist.
Dabei werden nach modernsten Techniken eigene Venen oder Kunststoffgefäße als Bypässe eingesetzt.
Daneben werden Gefäßoperationen vornehmlich an den Armen als Vorbereitung auf die künstliche Niere durchgeführt (Fistel- oder Shuntoperationen).
Natürlich werden auch Krampfadern, zum Teil auch über eine Optik (Schlüsselloch-Technik) entfernt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung der offenen Beine und chronischer Wunden.
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Hier finden Sie den aktuellen Auszug aus dem strukturierten Qualitätsbericht 2010:
QS 2010 Chirurgie
QS 2010 Gefäßchirurgie