Die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf
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Am 21. Juni 1850 gründete Peter Friedhofen die Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf. Es war ihm ein Anliegen, Christus in Gemeinschaft nachzufolgen und die Menschen in Tat und Wahrheit zu lieben.
Darum hat er sich den Armen zugewandt und sich Gefährten gesucht, die mit ihm zusammen das Werk der Barmherzigkeit an Not leidenden Menschen vollbringen wollten.
Seither bemühen sich die Brüder, den Menschen ein lebendiges Zeugnis der erbarmenden Liebe Gottes zu sein und sie insbesondere die kranken, alten, behinderten und benachteiligten Menschen erfahren zu lassen.
Wertorientiert, christlich und innovativ
Im klaren und nachhaltigen Bekenntnis zur Gründungsidee Peter Friedhofens, die sich im christlichen Gebot der Gottes- und der Nächstenliebe verwirklicht, gilt es die Verantwortung für deren Gestaltung und Belebung in unserer Zeit und für die Zukunft zu übernehmen.
Zeugnis dieses sozial-caritativen Engagements ist der Barmherzige Brüder Trier e. V.. Geschaffen als Rechtsträger, ist er gleichermaßen Lebensraum zur Umsetzung des Ordensauftrages und bildet das organisatorisch-strukturelle Fundament.
Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends hat die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf zukunftsorientierte Überlegungen in Bezug auf ihr Selbstverständnis, ihre Rolle und ihre Aufgaben in der Trägerverantwortung angestellt. Das Ergebnis ist eine Positionierung, die sich in veränderten Führungsstrukturen und einer zeitgemäßen Unternehmensführung widerspiegelt.
Hierbei ist dem Orden die Orientierung des Barmherzige Brüder e.V. am christlichen Auftrag und die Umsetzung seines christlichen Werteverständnisses in der Unternehmens-struktur ein besonderes Anliegen. Deshalb hat die Brüdergemeinschaft auf dem Generalkapitel der Kongregation im Jahr 2001 in Rom auf der Grundlage des christ-lichen Hauptgebotes der Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe (Lk 10,27) sechs Wertebegriffe formuliert, die das Fundament der „Grundsätze und Leitlinien“ des BBT e.V. bilden.
Zusammenarbeit von Ordensgemeinschaften in der BBT-Gruppe
Ob im Katholischen Klinikum Koblenz oder im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim: In der BBT-Gruppe wirken heute verschiedene Ordensgemeinschaften als Gesellschafter der Rechtsträger oder durch ihr beispielhaftes Glaubenszeugnis in den Konventen in den Einrichtungen der BBT Gruppe. Hierzu zählen heute u.a.:
- die Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen , die am 13. März 1863 von Margaretha Flesch, wie die Stifterin mit bürgerlichem Namen hieß, gegründet wurde. Mutter Rosa, die keine besondere Schulbildung erfahren hatte und auch ohne geregelte Einkünfte auskommen musste, legte den Grundstein für eines der heute großen Unternehmen im Gesundheits- und Sozialbereich: die Marienhaus GmbH Waldbreitbach mit der der BBT e. V. heute gemeinsam das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn führt.
- die Schwestern vom Heiligen Geist in Koblenz, eine Gemeinschaft katholischer Ordensschwestern, die in Deutschland und in Indien tätig ist. Hier wie dort sorgen sie für Kinder, pflegen Kranke, dienen den Alten, Einsamen und Pflegebedürftigen und kümmern sich um Menschen am Rand der Gesellschaft. Die Schwestern vom Heilgen Geist sind Mitgesellschafter des Rechtsträgers des Katholischen Klinikums Koblenz.
- die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal, eine katholische Ordensgemeinschaft in der Diözese Rottenburg - Stuttgart. Sie stellt sich auf der Grundlage des Evangeliums und nach dem Vorbild ihrer Ordensgründer, dem heiligen Vinzenz von Paul und der heiligen Luise von Marillac, in den Dienst von Kindern und Jugendlichen, von kranken, alten, armen, hilfsbedürftigen und suchenden Menschen. Die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul sind gemeinsam mit dem Diözesancaritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart Mitgesellschafter des Rechtsträgers des Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim.
- die Schwestern des Deutschen Ordens, die seit 1947 im Caritas-Krankenhaus als Krankenschwester, Kinderkrankenschwester, als med.techn. Assistentin, als Sakristarin und in der interdisziplinären Sterbebegleitung gemäß dem Auftrag ihres Ordens: „Helfen und Heilen" arbeiten.
- die Schwestern der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments, die seit 1969 einen Konvent im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim unterhalten.
- der Konvent der Ordensgemeinschaft Sacred Heart, Herz-Jesu-Schwestern, bei den Barmherzigen Brüdern Rilchingen.
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Die Missionsschwestern vom Kostbaren Blut , die gemäß ihrer Berufung, Zeugnis von der Erlöserliebe zu geben, am Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn die Pflege und die Seelsorge aktiv mitgestalten. Ihre Wurzeln haben die Schwestern in Südafrika, wo der Trappist Franz Pfanner 1882 den Grundstein für das Kloster und spätere Missionszentrum Marianhill legte.