In ihrem Amt als Vorsitzende des Fördervereins St. Jakobus Hospiz folgt Rita Waschbüsch dem 82-jährigen Horst Gehlen, der als Gründungsmitglied des Vereins seit 15 Jahren im Einsatz war. Bei der Feierstunde am 18. Februar 2010 in der Aula der Caritas Trägergesellschaft Sarabrücken wurden zudem Bruder Pankratius Herzog, ehemaliger Vorsitzender des BBT e. V. sowie Schwester Sapentia und Schwester Philoina vom Orden der Schwestern vom Heiligen Geist nach langjähriger Tätigkeit in der Gesellschafterversammlung verabschiedet.
In seiner Begrüßungsrede dankte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des St. Jakobus Hospizes und Geschäftsführer des Barmherzige Brüder Trier e. V., Günter Mosen, neben Bruder Pankratius auch Schwester Sapentia und Schwester Philoina für ihren jahrelangen Einsatz in der Hospizarbeit. „Viele Jahre lang haben sie intensiv die Arbeit des Hospizes begleitet“, resümierte Mosen. Dass das St. Jakobus Hospiz seit mittlerweile 16 Jahren existiere, sei vor allem auf diesen großen Einsatz zurückzuführen. „Mit dem St. Jakobus Hospiz ist ein Unternehmen entstanden, das sich sehen lassen kann“, sagte Mosen und dankte gleichzeitig allen Ehrenamtlichen und Mitgliedern des Fördervereins, ohne die dieser Erfolg nicht möglich sei.
Bruder Pankratius Herzog bei der Verabschiedung.
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Ideelles und finanzielles Engagement
Bruder Pankratius, der nach insgesamt 15 Jahren aus der Hospizarbeit ausscheidet, betonte in seiner Rede vor allem die Wichtigkeit der Unterstützung durch die Gesellschafter des Hospizes. Dies sind neben der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH die Marienhaus GmbH Waldbreitbach sowie der Barmherzige Brüder Trier e. V. „Gemeinsam haben wir das Hospiz auf eine wirtschaftlich solide Grundlage gestellt“, so Bruder Pankratius. Dies sei nicht zuletzt durch das „ideelle und finanzielle Engagement“ der Gesellschafter möglich geworden. Abschließend betonte er die Notwendigkeit der Hospizarbeit und wie wichtig es sei, die Not schwerkranker Menschen zu sehen und für diese da zu sein. „Meine Hochachtung gilt all denen, die diese schwere Aufgabe auf sich nehmen. Man kann nicht ermessen, was dadurch geleistet wird.“
Die scheidenden Mitglieder des Fördervereins (v.l.n.r): Bruder Pankratius Herzog, Schwester Philoina, Schwester Sapentia sowie der ehemalige Vorsitzende Horst Gehlen.
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„Türöffner in der Politik“
Der Geschäftsführer des St. Jakobus Hospizes, Paul Herlein, dankte Horst Gehlen „für 12 Jahre Freundschaft und gemeinsames Ringen“ und dafür, dass diese sich selbst aktiv für die Suche nach einer würdigen Nachfolgerin eingesetzt habe. Der 82 Jährige habe in 15 Jahren mit viel persönlichem Einsatz zum Erfolg der Hospizarbeit beigetragen. Mehr als eine halbe Million Euro konnte der Förderverein seitdem sammeln. Auch sei Gehlen immer ein „Türöffner in der Politik“ gewesen.
Horst Gehlen übergibt den Vorsitz des Fördervereins an Rita Waschbüsch.
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Wertschätzung des Lebens auch in Alter und Krankheit
Für die neue Vorsitzende des Fördervereins, Rita Waschbüsch, ist das Engagement für das St. Jakobus Hospiz eine logische Folge aus ihren bisherigen Aufgabenbereichen. „Für mich bedeutet die Übernahme des Förderverein-Vorsitzes eine konsequente Verbindung zu meinen übrigen ehrenamtlichen Tätigkeiten“, erklärte sie. Waschbüsch war unter anderem viele Jahre lang Präsidentin des Zentralkomitees der Katholischen Kirche. Mit ihrer neuen Tätigkeit für das Hospiz gehe es ihr vor allem darum, die Notwendigkeit von der Wertschätzung des Lebens auch in Leid, Krankheit und Alter zu vermitteln.
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