"Ein Mensch, angekommen in der Mitte der Kirche"

Bischof Dr. Stephan Ackermann

Bischof Dr. Stephan Ackermann erinnert in seiner Predigt beim Pontifikalamt in der Hohen Domkirche zu Trier am 20.06.2010 an die Seligsprechung vor 25 Jahren und unterstreicht das eindrucksvolle Glaubenszeugnis des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf für die Menschen in der heutigen Zeit.

„Ich kann mich noch gut erinnern an den Tag der Seligsprechung vor 25 Jahren. Es war während meiner Studienzeit in Rom, der 23.06.1985, es war der Tag nach meiner Kirchenrechtsprüfung" begann Bischof Dr. Stephan Ackermann seine Predigt vor den über 1.000 Besucherinnen und Besuchern im Trierer Dom. Neben vielen Vertretern des öffentlichen Lebens, wie Staatsministerin Malu Dreyer und der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen, waren viele Bürgerinnen und Bürger, befreundete Ordensgemeinschaften und zahlreiche Mitarbeitende aus den Einrichtungen der BBT-Gruppe in den Trierer Dom gekommen, um gemeinsam mit den Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf den 25. Jahrestag der Seligsprechung und 160. Gründungstag der Kongregation zu feiern.

Wache Aufmerksamkeit für die Menschen

In seiner Predigt betonte Bischof Ackermann die Uneigennützigkeit des Handelns Peter Friedhofens und zog eine enge Verbindung zum Leben Jesu. „Auch Peter Friedhofen hat sein Leben verloren, weil er sich für andere aufgezehrt hat. Dadurch hat er sein Leben gefunden und Anderen geholfen, ihr Leben zu finden“, fasste Bischof Ackermann die Spiritualität des Ordensgründers zusammen. Drei Aspekte bezeichnete er dabei als programmatisch für das Charisma des Seligen Peter Friedhofen: Die wache Aufmerksamkeit für die Menschen, der lebendige Sinn für Gemeinschaft und das unbändige Gottvertrauern. „Peter Friedhofen war mit wachem Herzen für die Fragen und Nöte der Menschen da“, so der Bischof. Er betonte, dass diese Haltung bis heute das Handeln der Brüdergemeinschaft und der vielen Mitarbeitenden der BBT-Gruppe präge.

Lebendiger Sinn für Gemeinschaft und unbändiges Gottvertrauen

Dies gälte auch für den „lebendigen Sinn für Gemeinschaft“, der Peter Friedhofen von Beginn an den eigenen Auftrag als einen gemeinschaftlichen Auftrag sehen ließ. „Er wusste, er brauchte Gefährten“, so Ackermann, „und auch darin folgte er ganz dem Beispiel Jesu“. Christliches Engagement bedeute bis heute gemeinschaftliches Engagement. Das „unbändige Gottvertrauen und das Vertrauen auf die Hilfe Mariens“ nannte der Bischof als drittes Charakteristikum und verglich das Glaubenszeugnis des Ordensgründers mit den Worten des Jesuitenpaters Alfred Delp, Dinge nicht daran scheitern zu lassen, dass wir Menschen sie Gott nicht zugetraut haben. „Der Glaube an sich selbst allein reicht nicht“, so Ackermann. Peter Friedhofen habe erkannt, dass Gott Möglichkeiten hat, die wir Menschen nicht haben, und er auch in Zeiten des Glaubenszweifels immer Halt in Gebet und Ansprache Gottes gefunden habe.

„Sie geben Peter Friedhofen heute ein Gesicht“

Wie Peter Friedhofen und andere Ordensgründerinnen und Gründer ihren Glauben engagiert in Taten umgesetzt haben, so gäbe auch das große Transparent mit den Fotos der Mitarbeitenden aus den Einrichtungen der BBT-Gruppe an der Außenfassade des Doms Zeugnis davon, dass dieses Engagement bis heute weiter wirkt. Das Bild zeigt das Konterfei des Ordensgründers, dass aus über 500 Porträtbildern zusammengesetzt ist. „Sie geben Peter Friedhofen heute ein Gesicht, so wie Peter Friedhofen einst Christus ein Gesicht gegeben hat“, wandte sich der Bischof an die Mitarbeitenden.

Glückwünsche im Namen der Trierer Ortskirche

„Ihre kleine Brüdergemeinschaft ist heute die innere Brennkammer, die das wach hält, was Peter Friedhofen aufgebaut hat“, wandte sich der Bischof am Ende seiner Predigt an die Ordensleute und Mitarbeitende. „Ich möchte ihnen von Herzen im Namen der gesamten Trierer Ortskirche gratulieren.“ Peter Friedhofen habe eine besondere Bedeutung für die Trierer Ortskirche, und so sei es „richtig und gut“ die Jubiläumsfeierlichkeiten nicht als eine interne Feier, sondern als ein „Fest der Ortskirche von Trier“ zu begehen. „Denn auch Peter Friedhofen wollte allen Menschen zur Verfügung stehen“, so der Bischof.   Das Pontikalamt endete mit einer Einladung des Generaloberen der Kongregation der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, Bruder Peter Berg, zum anschließenden „Fest der Begegnung“ auf den Domfreihof ein.
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Pressesprecher: Martin Fuchs
Sekretariat: Stefanie Kilian
Fotoimpressionen zum Pontifikalamt am 20.06.2010 finden Sie hier:

Das Peter Friedhofen Jahr 2010 in Bildern
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O-Töne von Bruder Peter Berg, Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf
zur Ordensgemeinschaft
zu Peter Friedhofen
zum Peter Friedhofen Jahr
zum Fest der Begegnung  

Titelbild Daten und Fakten zur Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf
Aktuelle Daten und Fakten zur Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf finden Sie in der Broschüre "In brüderlicher Gemeinschaft leben", die sie mit einem Klick auf das Titelbild hier als pdf-Datei downloaden können.

Fakten zur Ordensgemeinschaft, dem Ordensgründer Peter Friedhofen und der BBT-Gruppe finden Sie hier zum Download:

Faktensammlung

Logo zum Peter Friedhofen Jahr 2010