Papstbotschaft zum Welttag der Kranken 2010

Flächendeckende kirchliche Fürsorge ist wichtiger denn je

Papst Benedikt XVI. hat die Gläubigen zum bevorstehenden Welttag der Kranken am 11. Februar 2010 aufgerufen, in der Öffentlichkeit verstärkt für den Schutz des Lebens einzutreten. Die Kirche müsse von der Gesellschaft die Achtung der Menschenwürde in allen Phasen - von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod - einfordern, heißt es einer am heutigen Donnerstag vom vatikanischen Presseamt veröffentlichten Botschaft. Zugleich hob das Kirchenoberhaupt hervor, dass eine aufmerksame und flächendeckende kirchliche Fürsorge für die Kranken notwendiger denn je sei.

"Botschafter der Barmherzigkeit Gottes"

Benedikt XVI. erinnerte an die Gründung des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst vor 25 Jahren. Mit diesem Schritt habe der Heilige Stuhl die Fürsorge für die Kranken verstärkt und die Tradition der Orden und Diözesen fortgesetzt, die sich schon seit Jahrhunderten um die Pflege kranker und schwacher Menschen kümmerten. Ausdrücklich dankte der Papst allen, «die sich täglich um Kranke und Notleidende kümmern». Diese Menschen seien «Botschafter der Barmherzigkeit Gottes», schreibt das Kirchenoberhaupt.

Quelle: KNA, Bonn
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Der 18. Welttag des Kranken am 11. Februar 2010 steht unter dem Titel: "Die Kirche und der Dienst für die Notleidenden". Papst Johannes Paul II. hat den Welttag 1992 für die ganze Weltkirche eingeführt. Der Tag wird seither jährlich am 11. Februar, dem Fest der Gottesmutter von Lourdes, begangen. Er soll nach den Worten Johannes Pauls II. einer Sensibilisierung gegenüber den Kranken dienen.