Die Einweisung in das Prostatakarzinomzentrum erfolgt mit Überweisung durch den niedergelassenen Urologen, wenn histologisch ein Prostatakarzinom gesichert wurde. Die Anmeldung erfolgt telefonisch über das Sekretariat (Frau Falke Tel. 05251 – 702 2027).
Der Patient erhält daraufhin ein Anschreiben, worin das Prostatakarzinomzentrum vorgestellt wird und einige Fragebögen vorgelegt werden.
Sollte vom überweisenden Urologen bereits für den Patienten die Strahlentherapie favorisiert werden, kann die direkte Vorstellung auch in der Klinik für Strahlentherapie erfolgen: (MVZ, Frau Cowan Tel. 702 – 24500).
Auch diese Patienten erhalten von uns das Anschreiben und werden ins Prostatazentrum eingeführt.
In einem persönlichen Gespräch wird dann die Erwartungshaltung des Patienten überprüft und die bereits erfolgte Diagnostik gesichtet.
Urologen, Onkologen und Radiologen erarbeiten gemeinsam eine Therapieempfehlung
Tumorkonferenz mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen
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An jedem Donnerstagmorgen werden die Patienten anhand der Akten allen beteiligten Fachabteilungen vorgestellt und eine gemeinsame Therapieempfehlung erstellt. Diese wird per Fax noch am selben Tage dem behandelnden Urologen und dem Hausarzt mitgeteilt. Eine Voreinschätzung durch den behandelnden Urologen ist uns wichtig und gewünscht. Ebenso findet an jedem 4. Mittwoch im Monat nachmittags eine posttherapeutische Konferenz statt, zu der wir die niedergelassenen Kollegen herzlich einladen. In dieser Woche fällt dann die Donnerstagskonferenz aus.
Die Idee des Prostatakarzinomzentrums beinhaltet, dass dem Patienten alle Therapieoptionen vorgestellt werden. So wird ihm ein Gespräch mit einem Urologen und einem Strahlentherapeuten angeboten.
Der behandelnde Urologe bleibt weiterhin der wichtigste Ansprechpartner für den Patienten. Selbstverständlich sind auch in der Folge Vorstellungen eines Patienten möglich. Dieses bezieht sich insbesondere auf unklare Befunde oder schwierige palliative Therapiesituationen.