Mit der Anschaffung eines PET-CT gehört das Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn deutschlandweit zu den best ausgerüstetsten Kliniken in der Diagnostik, Therapieplanung und -kontrolle bösartiger Tumore. Nicht nur in der Onkologie, sondern auch in der Neurologie und der Kardiologie ist der klinische Nutzen der PET-CT Untersuchung auf zahlreichen Anwendungsgebieten erwiesen.
Eine Liste der Indikationen finden Sie hier.
Vorbereitung und Durchführung der Untersuchung
Informationen zur Kostenübernahme
Informationsbroschüre für Patienten
PET steht für Positronen-Emissions-Tomographie und CT für Computer-Tomographie. Die PET-CT ist eine Kombination aus beiden Geräten, die durch die Erstellung von Fusionsbildern ermöglicht, äußerst präzise Informationen zur Lokalisierung von Tumoren zu liefern. Die Positronen-Emissions-Tomographie macht Stoffwechselprozesse von Tumorzellen sichtbar.
Der veränderte Stoffwechsel von Krebszellen lässt sich sichtbar machen, indem der Patient ein schwach radioaktiv angereichertes Zuckerderivat verabreicht bekommt. Dieses reichert sich vermehrt in den aktiven Krebszellen an und gibt Strahlung ab. So erscheinen die Tumore auf dem PET-Bild als leuchtende Punkte und können exakt von den gesunden Geweben abgegrenzt werden.
Bei CT-Aufnahmen dagegen werden Röntgenstrahlen durch den Körper geschickt. Je dichter das biologische Gewebe ist, desto weniger strahlendurchlässig ist es. Deshalb erscheinen auf dem CT-Bild die unterschiedlichen Gewebestrukturen von Knochen, inneren Organen und Hohlräumen in unterschiedlichen Grautönen, aufgrund der unterschiedlichen Dichte. Im Fusionsbild erscheint also die CT-Aufnahme als eine Art Landkarte des menschlichen Körpers, durch die der leuchtende Punkt des Krebsgewebes exakt lokalisiert werden kann. Auch kleinste Krebsherde lassen sich äußerst zuverlässig nachweisen.
In Kombination mit dem ebenfalls ab Oktober 2007 in Betrieb genommenen Simulations-CT werden die gewonnen Daten für die exakte Planung der Bestrahlung übernommen. Der Verlauf von Chemo- und Strahlentherapien lässt sich exakt beobachten.
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Das Gerät der Firma Philips besteht aus einem hochwertigen PET Scanner und einem 16-Zeilen Multislice-CT der neuesten Generation. Dieses High-end PET-CT ist bisher nur wenige Male in Europa installiert worden. Für den Patienten ist die Untersuchung viel angenehmer geworden. Er muss nicht mehr in einer langen, engen Röhre liegen, sondern hat freien Blick zwischen den zwei schmalen Scanner-Ringen. In nur 15 Minuten liefert das Gerät mit einer Scanlänge von 190 cm ein Ganzkörperbild.
Auch für die kardiologische Bildgebung bietet ein PET-Scanner diagnostische Möglichkeiten auf aktuellem wissenschaftlichen Standard. So ermöglicht er die Darstellung vitalen Myocards, z. B. bei bekannter koronarer Herzkrankheit oder vor geplanten Interventionen.
In der Neurologie ergeben sich ebenfalls Einsatzmöglichkeiten für eine PET- Untersuchung, so z. B. zur Darstellung epileptogener Foci oder zur Differentialdiagnostik neurodegenerativer Erkrankungen (z.B. M. Parkinson, Alzheimer-Demenz).
Mit der Anschaffung des PET-CTs baut das Brüderkrankenhaus seinen onkologischen Schwerpunkt weiter aus. Jedoch profitieren nicht nur die Onkologen von dem Gerät, auch in der Chirurgie, der Urologie und in der Gastroenterologie ergeben sich Einsatzmöglichkeiten, Operationen können hochpräzise geplant werden.
Weitere Informationen zur Nuklearmedizin und zum PET-CT erhalten Sie auch unter http://www.nuklearmedizin.de/pat_info/nuk_online.php.
Andreas Gievers, MTRA
Telefon: +49 (0)5251 702-5000
PET-CT Untersuchung am Brüderkrankenhaus St. Josef


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