In Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, plant die Geschäftsführung der BBT-Gruppe das Katholische Klinikum Koblenz und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ab 2011 als Verbundkrankenhaus in gemeinsamer Organschaft zu führen.
„Hiermit möchten wir den bisher eingeschlagenen Weg einer langjährigen Zusammenarbeit beider Häuser als konsequenten Entwicklungsschritt für die Zukunft der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung Mittelrhein – Westerwald weiter fortsetzen“ erklärt die Geschäftsführung der BBT-Gruppe zu dieser Planung.
Für mehr Zukunft.
In einem Perspektivpapier mit dem Titel
„Für mehr Zukunft“ unterstreicht die Geschäftsführung die besondere Bedeutung dieser Entwicklung für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Dadurch würde die Eigenständigkeit der Standorte und der Ausbau des vorhandenen Leistungsangebotes weiter gestärkt, da neue Potenziale und Fördermöglichkeiten erschlossen werden, die ein einzelnes Haus alleine nicht in Anspruch nehmen könne.
„Unser Ziel ist, neue Versorgungsangebote zu etablieren, die z. B. den Patienten im Westerwald wohnortnah bisher nicht zur Verfügung standen“ heißt es dazu in der Erklärung, die außerdem unterstreicht, dass mit dieser Entscheidung der positiven Entwicklung beider Krankenhäuser in der Vergangenheit weiter Rechnung getragen werde.
Mit erweitertem Leistungsspektrum
„An beiden Standorten konnten wir aufgrund innovativer Entscheidungen in den vergangenen Jahren zusätzliche Personalstellen aufbauen. Als Verbundkrankenhaus werden insbesondere am Standort Montabaur weitere Versorgungsangebote geschaffen, die uns dort bislang nicht zur Verfügung standen“ erläutert Bruder Alfons-Maria Michels, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe.
Vorbehaltlich einer abschließenden Lesung und Abstimmung des Landeskrankenhausplanes durch den Landtag kann eine Umsetzung frühestens um 01.01.2011 erfolgen.