Die gefeierte Nummer 1: die erste Etage im Marienhof
Fünf Jahre sind vergangen, seit die Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, im November 2005 den Startschuss oder besser den Starthammerschlag für die Maßnahme gegeben hat. Fünf Jahre, die angefüllt waren mit viel Bau- und Umstrukturierungsarbeit. Ministerin Dreyer hob in ihrer Ansprache hervor, dass mit der Fertigstellung die OP- und intensivmedizinischen Kapazitäten des Krankenhauses weiter ausgebaut und dem neuesten medizinischen Standard angepasst werden konnten. Mit rund 10 Millionen Euro hat das Land Rheinland-Pfalz dieses Riesenprojekt gefördert, weitere 10 Millionen für die Modernisierung des Marienhofs steuerten unsere Träger bei.
Nicht nur aus der Sicht der Ministerin und aller Verantwortlichen, auch aus Mitarbeiterperspektive kann man konstatieren: All die Arbeit, die notwendigen Improvisationen und Mehrbelastungen haben sich gelohnt. Sechs komplett neue OP-Säle, die nach Zusammenlegung von kardiologischer Wachstation und operativer Intensivstation entstandene neue Intensivstation, die Endoskopieabteilung, die Notaufnahme, die Chest-Pain-Unit, der Aufwachraum und nicht zuletzt der Kreißsaal - alles modern und nach neuesten medizinischen und hygienischen Vorgaben gestaltet. Hausoberin Renate Brest bedankte sich bei allen, die an der Umsetzung beteiligt waren: externe Planer und Firmen und natürlich viele Mitarbeiter, die ihre Ideen einbringen konnten, um ihren Arbeitsplatz zu gestalten.
In seiner kurzen Rede fasste der Kaufmännische Direktor des Klinikums, Alfred Ruppel, all die anderen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen, die in den vergangenen Jahren im Marienhof durchgeführt worden sind, zusammen. Fazit eines Zuhörers: „Hier ist schon wahnsinnig viel passiert in den letzten Jahren.“
Neben der schmucken 1. Etage stand aber noch ein weiteres Thema auf der Agenda: die Fusion mit dem Brüderkrankenhaus Montabaur im nächsten Jahr. Ministerin Dreyer zeigte sich über die Entscheidung des Katholischen Klinikums, ein Verbundkrankenhaus mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Montabaur zu bilden, erfreut. „Der Verbund mit drei Betriebsstätten ist für alle von Vorteil und stärkt besonders den Standort des mit 171 Betten relativ kleinen Brüderkrankenhauses in Montabaur“, so Dreyer weiter.
Geschäftsführer Andreas Latz erweiterte die Perspektive und sprach sich für eine Weiterentwicklung der dualen Finanzierung aus. Als weiteren wichtigen Schlüssel für eine funktionierende Gesundheitsversorgung bezeichnete er die Sicherstellung der Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften in Medizin und Pflege. An Ministerin Dreyer gewandt sagte Latz: „Ich verstehe Ihr Engagement für eine Weiterentwicklung des Landeskrankenhausgesetzes auch als Aufforderung an uns Träger, diesen Raum auch für Sektor übergreifende Versorgungskonzepte zu nutzen. Schon lange geht es nicht mehr ausschließlich um den stationären Aufenthalt alleine, sondern um die ganze Komplexität der Versorgungskette.“ Hier liegen sicher auch für das Katholische Klinikum Koblenz und das Brüderkrankenhaus Montabaur in den nächsten Jahren viele Chancen und Möglichkeiten.
Eine besondere Überraschung gab es dann noch für Ministerin Dreyer. Plötzlich und unerwartet tauchte der heilige Nikolaus auf, der im Marienhof an seinem großen Tag die Patienten besuchte. Er überreichte der Ministerin ein „süßes Geschenk“. „Das Klinikum ist immer wieder für eine nette Überraschung gut“, freute sich Malu Dreyer.
Ein Beitrag zu dieser gelungenen Feierstunde soll nicht vergessen werden: die musikalische Begleitung der Veranstaltung durch die Interpretin des offiziellen BUGA-Songs, Leslie Moryson, und ihren Begleiter an den Keyboards.
Gänsehautstimmung im Marienhof - das gibt es auch nicht jeden Tag.
Ministerin Malu Dreyer zu Besuch im Marienhof
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