Praktische Ausbildung in der Physiotherapie

Das Konzept in der praktischen Ausbildung der Physiotherapie richtet sich nach den Vorgaben des Masseur- und Physiotherapeutengesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Dieses sieht 1.600 Unterrichtsstunden praktische Ausbildung am Patienten vor. Sie umfasst unter anderem jeweils 240 Stunden im Fachbereich Chirurgie, Innere Medizin, Orthopädie und Neurologie. Weiterhin 160 Stunden Pädiatrie und jeweils 80 Stunden Psychiatrie, Gynäkologie, Rehabilitation Querschnitt und Sportphysiotherapie.

Die praktische Ausbildung wird durch die Schulleitung geplant und beginnt nach einer ca. 9-monatigen Vorbereitungszeit mit theoretischem und praktischem Unterricht.

In der praktischen Ausbildung am Patienten knüpfen die Schüler an ihren bisherigen theoretischen und fachpraktischen Ausbildungsinhalten an und erweitern ihre Handlungskompetenzen, so dass sie unter realen Bedingungen physiotherapeutisch tätig sein können. Durch die fachliche Anleitung entwickeln sie ihre Therapeutenpersönlichkeit.

Die enge Verzahnung des theoretisch/praktischen Unterrichtes und der praktischen Ausbildung am Patienten in den einzelnen Fachbereichen ist uns besonders wichtig. Aus diesem Grund ist die praktische Ausbildung so organisiert, dass die Schüler täglich den halben Unterrichtstag im praktischen Unterricht am Patienten absolvieren, während die zweite Hälfte des Tages theoretischen und praktischen Unterricht in der Schule enthält. Die praktische Ausbildung der Absolventen unserer Einrichtung wird durch die Lehrkräfte der Physiotherapieschule, durch ausgebildete Praxisanleiter und z.T. durch Dozenten, die gleichzeitig als Praxisanleiter fungieren, gewährleistet. 

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