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Seit Jahren ist die Exkursion der Physiotherapie Schüler des Koblenzer Brüderkrankenhauses eine beliebte Unterbrechung des Schulalltags. Die Schüler, die eine dreijährige Primärausbildung zum Physiotherapeuten bzw. zur Physiotherapeutin machen, sind im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung für fünf bis sechs Wochen in unserer Fachklinik im Einsatz, um die methodische Anwendung der Physiotherapie in der Psychiatrie zu erlernen. Am Tag der Exkursion lernen sie auch das Soziale Zentrum, die WfbM und das therapeutische Begleiten mit Tieren auf der Reitanlage „Am Birkenhain“ kennen.
Doch nun war auch der erste Überleitungskurs der Schule für Physiotherapie in Saffig. Masseure und medizinische Bademeister die eine 18 monatige Anschlussausbildung zum Physiotherapeuten machen. Mit der Leiterin des Kurses, Frau Corinna Todt, lernten sie unsere Kerneinrichtung kennen. Herr Mertes hieß am Morgen alle Willkommen. Unsere leitender Physiotherapeut, Manfred Geis, war allen Schülern als Lehrkraft an der Massageschule in Koblenz bekannt. Die praktische Ausbildung Physiotherapieschüler erfolgt im Marienhof und in den Brüderhäusern in Koblenz und Montabaur. In der Physikalischen Therapie der Fachklinik erfuhren die Gäste aus Koblenz einige Maßnahmen für Entspannung, Aktivierung und Körperwahrnehmung am eigenen Leib. Damit wurde der theoretische Unterricht über die Formen der Depression und ihre Therapiemöglichkeiten abgeschlossen.


Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier Wochen (etwa 180 Unterrichtseinheiten)
Mit beeindruckenden Leistungen haben alle 28 Schüler und Schülerinnen ihre Abschlussprüfung bestanden.
„Unsere Schüler erhalten im Rahmen der Ausbildung eine hohe methodische Kompetenz auf dem breit gefächerten Fachgebiet der Physiotherapie. Auch eine hohe menschliche Kompetenz in der Anleitung und Behandlung von Patienten ist uns besonders wichtig. “ berichtet Herr Thomas Wecker, Schulleiter der Physiotherapieschule. Sein besonderer Dank gilt allen Lehrkräften, Ärzten und Therapeuten des Katholischen Klinikums, sowie den Kooperationspartnern im Bereich der praktischen Ausbildung, dem Kemperhof, dem Stiftungsklinikum Mittelrhein, sowie dem Brüderkrankenhaus in Saffig. Denn nur durch ihre Mithilfe ist die angebotene, umfangreiche und fundierte Ausbildung möglich.
In einer Feierstunde mit Eltern, Lehrkräften, Dozenten und natürlich mit den Mitschülern erhielten alle Kursteilnehmer ihr wohlverdientes Zeugnis. Fast alle „neuen“ Physiotherapeuten bleiben im Anschluss an ihre Ausbildung noch einen Monat an der Physiotherapieschule und absolvieren eine Weiterbildung in der Manuellen Lymphdrainage. Mit dieser Qualifikation sind sie bestens für den „Arbeitsalltag“ gerüstet!
Folgende Schüler haben das Examen zum Physiotherapeuten absolviert:
Romina Bach, Annette Bauer, Michaela Becker, Christian Dapprich, Arthur Glaubez, Anna-Maria Groß, Maren Kempf, Viola Knittel, Janine Knopp, Tatjana Koromnov, Elisa Koschella, Tabea Krohmann, Dorothee Laux, Stefanie Lemke, Daniel Marquardt, Sabine Mintgen, Luba Muchin, Matthias Nachtsheim, Björn Nagel, Helena Neumann, Lisa Neumann, Alena Scherer, Natascha Schmidt, Michael Thomas, Isabell Torster, Fried Vollrath, Tobias Zelter, Kristina Zimmer
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Blended Learning ist eine Kombination der Vorteile von traditionellem „Klassenzimmerlernen“ mit den Vorteilen von E-Learning. Unter E-Learning (engl.: electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“) werden alle Arten des Lehrens und Lernens zusammengefasst, bei denen elektronische oder/und digitale Medien für das Lehr-Lern-Arrangement eingesetzt werden. Auch das internetbasierte Lernen zählt hierzu. Blended Learning heißt übersetzt „vermischtes Lernen“. Man versteht darunter den optimalen Mix aus Methoden und Medien für einen Unterricht. So können alle Lernszenarien, die nicht ausschließlich „von Angesicht zu Angesicht“ („face-to-face“) oder ausschließlich online stattfinden, als Blended Learning bezeichnet werden.
In der Physiotherapieschule Katholisches Klinikum Koblenz lernen die Schüler über die internetbasierte Lernplattform Moodle, mit deren Hilfe es möglich ist, für eine Gruppe (Schulklasse, Studenten) oder für eine Institution Lerninhalte zu vermitteln. Neben verschiedenen Werkzeugen zur Wissensvermittlung bietet Moodle auch Möglichkeiten zur zeit- und ortsunabhängigen Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden (z.B. Chat) und die Bildung von Lerngruppen. Auch die Dokumentation und die Evaluation von Lernergebnissen sind möglich.
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Trotz „bescheidenen“ Wetters hatten Schüler und Lehrer viel Freude beim traditionellen Sommerfest der Schule für Physiotherapie. Neben einer Wanderung auf dem Traumpfad „Wolfsdelle“ gab es viel Zeit zum Erzählen und Spielen. Natürlich war auch für das leibliche Wohl wie immer bestens gesorgt.
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„Das hat riesigen Spaß gemacht“, so der einhellige Tenor des Teams der Physiotherapieschule des Katholischen Klinikums Koblenz nach der Siegerehrung beim Deutschen Eck-Cup 2011. Schüler aus Unter-, Mittel- und Überleitungskurs stellten das erfolgreiche Team der Schule das zur Belohnung Eintrittskarten für ein Bundesligaspiel von Mainz 05 erhielt. Neben dem Sport und dem Spaß stand auch der gute Zweck im Vordergrund. Jedes Team hat im Vorfeld als Startgeld eine Spende von 200 Euro für die Stiftung „Kinderarmut ohne Ausweg“ bereitgestellt.
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Am 17. Juni war es endlich so weit.
Unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“ hatten das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur auch in diesem Jahr wieder am Firmenlauf teilgenommen.
Seit 10 Jahren sind Brüderhaus und Marienhof nun „Gemeinsam unterwegs“! Und in diesem Jahr war das Krankenhaus Montabaur (getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“) in diese Gemeinschaft integriert.
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Am Montag, den 04. Mai 2011 wurden vier Koblenzer Physiotherapieschüler, die sich in der verkürzten Ausbildung vom Masseur zum Physiotherapeuten befinden, von Holger Barth, Leiter der Physiotherapie im Klinikum Montabaur der BBT, begrüßt. Herr Barth freut sich über die Erweiterung seines Teams: „Wir sind froh, dass die physiotherapeutische Versorgung auf den Stationen durch den Einsatz der Schüler weiter verstärkt wird.“
Und nicht nur die Patienten des Standortes Montabaur profitieren von dieser Kooperation. Die Auszubildenden der Schule haben durch Ihre Einsätze im Westerwald nun die Möglichkeit unter Anleitung innerhalb des Klinikums in den dortigen Fachbereichen, einschließlich der Pädiatrie, weitere praktische Erfahrung zu sammeln.
Schulleiter Thomas Wecker erfreut es: „Von dieser Entwicklung profitieren die Patienten, unsere Schüler und nicht zuletzt unser Klinikum als Ganzes.“
Die Schüler werden den Patienten bei ihrer Genesung von nun an jeden Nachmittag unter Anleitung des Praxis - Anleiters Jörg Pedarnig unterstützend zur Seite stehen.
Nun erhielten die Schüler der Physiotherapieschule erstmalig die Möglichkeit noch während der Ausbildung an einer zusätzliche Qualifizierungsmaßnahme „Sport bei Erkrankungen in den Bereichen Orthopädie und Neurologie“ teilzunehmen. Dies geschah aufgrund eines spezifisch angepassten Curriculums in Form einer Kompaktausbildung, die von Christoph Sagner, Vizepräsident Aus-, Fort- und Weiterbildung im BSV, geleitet wurde. „Dieser Pilotkurs ist wirklich gut gelungen und ich freue mich schon auf eine Wiederholung im kommenden Jahr “
21 Schüler des Oberkurses haben das Angebot wahrgenommen und an dem Sonderlehrgang teilgenommen. Dieser erstreckte sich über insgesamt fünf Tage, in denen der Umgang mit Sportgruppen und deren Leitung in der Praxis, sowie in der Theorie vermittelt wurden.
Die Pädagogik und Verfahrensmöglichkeiten des Lehrens in einer Gruppe sowie eine Schulung des eigenen Auftretens als Übungsleiter standen dabei im Vordergrund.
Zum Abschluss des Lehrgangs wurden Praxis und Theorie geprüft. Dazu wurde von den Schülern eine Lehrstunde schriftlich ausgearbeitet und ein Teil daraus praktisch vorgestellt, sowie ein schriftlicher Test abgelegt.
Alle Teilnehmer haben diese Prüfungen erfolgreich absolviert und ein Zertifikat erhalten. Nach erfolgreichem Abschluß der Physiotherapie Ausbildung bekommen die Teilnehmer dann auch noch den Übungsleiterschein Rehabilitationssport in der Orthopädie und Neurologie. Erfreut von der Kooperation ist auch Schulleiter Thomas Wecker „Mit diesem Zertifikat haben die Schüler unserer Physiotherapieschule eine zusätzliche Qualifikation erworben, die ihnen auch nach der Ausbildung sehr wertvoll sein wird.“
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