Erfahrungsberichte

 

Hier kommen jetzt Schüler zu Wort.

Erfahrungsbericht des Kurses 06/09:

Unser erstes Jahr

Mittwochmorgen, 4. Oktober 2006, 10:30 Uhr. Vor der Schule für Logopädie in Koblenz sammelten sich die 16 Schülerinnen des neuen Unterkurses (UK)

Aufgeregt – neugierig – voller Erwartungen

Wir, der neue UK, wurden an diesem Morgen herzlich vom Mittelkurs (MK) in der Schule mit einem liebevoll zubereiteten Frühstück und einer Schulführung begrüßt. Schnell gewöhnten wir uns an unsere neue Umgebung und die neuen Mitschülerinnen. Nun konnte der Ernst des Lebens beginnen...

Ziemlich schnell begann für uns der Unterricht, der nicht nur rein logopädisch und medizinisch war, sondern auch weitere nicht-medizinische Bereiche einschloss. Der Unterricht ähnelte dem Schulunterricht; d.h., dass Dozenten von Außerhalb oder Logopäden von der Schule (Lelos) den Unterricht hielten, wobei von uns erwartet wurde, dass wir uns aktiv am Unterrichtsgeschehen beteiligten. Er war gut strukturiert vorbereitet und wurde auch gut gestaltet an uns vermittelt.

Neben den theoretischen Fächern blieb die Praxis natürlich nicht auf der Strecke. Im ersten Semester hatten wir die Möglichkeit, Therapien im MK und im Oberkurs (OK) anzuschauen, um einen Einblick in das Therapiegeschehen zu bekommen. Aber um einen Eindruck von einem kompletten Praxisalltag zu erhalten, absolvierten wir am Ende des ersten Semesters ein vierwöchiges Praktikum in einer Praxis. Danach waren wir fit, sodass die erste Hälfte von uns schon selber das erste Therapiekind behandeln konnte.

Und... kaum zu glauben aber wahr... auch das haben wir gut gemeistert.

Bei den ersten Therapien waren wir so aufgeregt wie am ersten Schultag, aber schon nach wenigen Therapiestunden fühlten wir uns wie alte Hasen.

Fragen und/oder Probleme, die im Laufe der Zeit auftauchten, konnten wir jeder Zeit mit einer der betreuenden Lehrlogopädinnen klären.

Rückblickend können wir sagen, dass das erste Jahr sehr anstrengend und mit viel Stress verbunden war, so dass wir uns alle schon auf die Ferien und das nächste Praktikum freuen.

Während der letzten zwei Semester nutzten wir dennoch die Freizeit, die uns neben der Schule noch blieb. Außerdem lockerten diverse Feste den Schulalltag auf.

Mittlerweile sind wir fast der neue MK und freuen uns schon riesig, den neuen UK im Herbst begrüßen zu dürfen.

Lena Bünte, Christine Ulbig, Juli 2007