Gemeinschaftskrankenhaus Bonn hat einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung „Veedelsbindung“ unternommen. Ab jetzt hat im Gesundheitszentrum St. Johannes in der Kölnstraße das Café-Restaurant „Lenz“ für Patienten, Angehörige und Anwohner der Bonner Nordstadt geöffnet. Gekocht wird gut bürgerlich-deutsch, regelmäßig gibt es auch Highlights aus der ausländischen Küche. Die Gäste, die hier auf den 50 Plätzen im 200 Quadratmeter großen Innenraum oder auf den weiteren 50 Plätzen des Außenbereichs Platz nehmen, können dabei sicher sein, dass jede Mahlzeit, vom Frühstück bis zum Abendessen, frisch zubereitet wird.
Seit der Umwandlung des St. Johannes Hospitals in ein Gesundheitszentrum, arbeitet das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn daran, sich für das umgebende Stadtviertel zu öffnen. Ziel ist es, mehr Transparenz zu schaffen und so die Integration des Hauses im Norden von Bonn zu unterstützen. Das St. Johannes Hospital soll ein fester Bestandteil der Stadtlandschaft bleiben und für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein. Schon im vergangenen Jahr fiel daher die 110 Meter lange Mauer, die das historische Gebäude einst komplett von der Öffentlichkeit verdeckte. Sie wurde durch einen schmiedeeisernen Zaun ersetzt, der nun einen freien Blick auf das historische Gebäude erlaubt.
Das Gesundheitszentrum St. Johannes beherbergt heute neben dem neu eröffneten Café, Dependancen der LVR Kliniken, Facharztpraxen, das Ambulante OP-Zentrum des Gemeinschaftskrankenhauses, ein Sanitätshaus sowie Räume des Gesundheitsamtes der Stadt Bonn für den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst. Obwohl die meisten Räumlichkeiten schon vermietet sind, bietet das Gebäude noch ausreichend Flächen für drei weitere Einrichtungen.
Seit 2002 sind das St. Johannes Hospital, das St. Elisabeth-Krankenhaus und das St. Petrus-Krankenhaus unter dem Dach des Gemeinschaftskrankenhauses Bonn vereint.