Folgende Weiterbildungsmöglichkeiten bieten wir in der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie an:
- Anästhesie (4 Jahre)
- Schmerztherapie (Komplett)
- Intensivmedizin (Komplett)
Die Anästhesie betreut in 8 Operationssälen die Abteilungen Orthopädie und Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die Innere Medizin-Kardiologie.
Periphere Regionalanästhesien (z.B. N. femoralis, N. ischiadicus u.a.), Plexusblockaden (z.B. interscalenärer / axillärer Pl. Brachialis) und rückenmarksnahe Anästhesien (Spinalanästhesie, thorakale und lumbale Periduralanästhesie) stellen einen besonderen Schwerpunkt dar und werden häufig angewandt (ca. 3000/Jahr). Totale intravenöse (TIVA) und balancierte Anästhesien mit Remifentanil / Sevo- oder Desfluran werden in Kombination mit Regionalanästhesieverfahren durchgeführt. Die Weiterbildungsbefugnis gilt für 48 Monate (Dr. H. Hüneburg).
Die interdisziplinäre Intensivstation im Haus St. Petrus mit 10 Betten besitzt 6 Beatmungsplätze, die Möglichkeit zur veno-venösen Hämofiltration, zur Hämodialyse und zur intraaortalen Ballongegenpulsation. Bronchoskopie und Sonographie sind vorhanden.
Die interdisziplinäre Intensivstation im Haus St. Elisabeth mit 6 Betten bietet 4 Beatmungsplätze und ebenfalls die genannten Eliminationsverfahren.
Postoperative Patienten nach großen Eingriffen oder bei besonderer Morbidität und kardiologische Notfälle einschließlich der kardio-pulmonalen Reanimationen sowie allgemeinmedizinisch - internistische Notfälle stellen den größten Anteil der Intensivpatienten dar. Es werden insgesamt ca. 2000/Jahr Patienten betreut. Die Weiterbildungsbefugnis beträgt 18 Monate (Dr. H. Hüneburg) und 12 Monate (P. Schablin).
In der Schmerztherapie, für die im Haus St. Petrus neben der Schmerzambulanz auch ein stationärer Bereich mit 6 Betten zur Verfügung steht, werden alle Weiterbildungserfordernisse abgedeckt. Zum Team gehören Arzthelferinnen, eine Psychologin / Psychotherapeutin, Physiotherapeuten u.a.. Die Weiterbildungsbefugnis beträgt 12 Monate (Dr. I. Ermerling).
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern anderer Fachabteilungen und anderer Berufsgruppen ist für uns eine wichtige Arbeitsgrundlage.
Die Ausgestaltung unserer individuell erstellten Weiterbildungspläne orientiert sich an der Weiterbildungsordnung.